Die 1836 fertiggestellte Lansdowne Bridge war eine wichtige Verbindung auf der Southern Road und wurde durch eine Zuwendung der Kolonialregierung in Höhe von 1.083 £ finanziert. David Lennox, ein gelernter schottischer Steinmetz, traf etwa zur gleichen Zeit in New South Wales ein und wurde zum stellvertretenden Brückeninspektor ernannt. Ab 1833 beaufsichtigte Lennox den Bau der Brücke. Er wählte sorgfältig Steine aus einem Steinbruch 11 km flussabwärts aus und flößte sie mithilfe der Gezeiten zur Baustelle. Seine Arbeiter bestanden hauptsächlich aus Sträflingen, von denen er sich erfolgreich dafür einsetzte, dass einigen von ihnen aufgrund guter Führung die Ketten abgenommen wurden.
Das Projekt war nicht ohne Herausforderungen; ein Sträflingsaufstand wegen gestohlenen Alkohols wurde von der Liverpooler Polizei rasch niedergeschlagen. Gouverneur Bourke legte am 1. Januar 1834 den Grundstein, doch die beschriftete Gedenktafel wurde gestohlen und schnell wiedergefunden. Mitte 1834 begann Lennox mit dem komplexen Bau von Holzrahmen zur Unterstützung des Bogens. Obwohl die Eröffnung ursprünglich für den 26. Januar 1836 geplant war, verzögerten sich die Fertigstellungsarbeiten aufgrund geringfügiger Verzögerungen. Nach der Inbetriebnahme deckten die Mautgebühren schnell die Kosten, und bereits 1844 generierte die Brücke erhebliche Einnahmen. Die Lansdowne Bridge ist heute ein Beweis für Lennox' Expertise und die Belastbarkeit ihrer Erbauer.