Muse und Betrachtungen: Die Mazurka-Dialoge von Chopin und Viardot
Überblick
„Muse und Gedanken“ lädt das Publikum ein, die kreative Partnerschaft zwischen Frédéric Chopin (1810–1849) und Pauline Viardot-García (1821–1910) zu erleben, in der Klavierminiaturen zu ausdrucksstarken Vokalwerken werden. Viardots Bearbeitungen von Chopins Mazurken, die während ihrer gemeinsamen Zeit in Nohant entstanden, verweben polnische Tanzrhythmen mit ausdrucksstarken Texten, Ornamenten und improvisatorischen Nuancen und offenbaren so einen gemeinsamen Geist künstlerischer Entdeckungslust.
Dieses Programm erweckt diese Zusammenarbeit durch eine historisch fundierte, praxisorientierte Interpretation zum Leben, die auf Belcanto-Traditionen und der Gesangspädagogik von Manuel García II. basiert. Sängerin und Pianistin erleben eine ganzheitliche Neuinterpretation dieser Werke und entdecken, wie die Transkription zum Medium für emotionale Nuancen und stilistischen Austausch wird.
Indem dieses Konzert diesen einzigartigen kreativen Dialog beleuchtet, eröffnet es eine neue Perspektive auf Chopins Musik und würdigt gleichzeitig Viardots Rolle als Pionierin der Belcanto-Musik. Die Zuhörer werden eingeladen, die Mazurka als intimen Gesang und ausdrucksstarkes Gespräch zu erleben.
Mitwirkende: Anna Fraser (Sopran), Claire Burrell-McDonald (Sopran) und Giulio Biddau (Klavier)
Einführung durch Prof. Neal Peres Da Costa, Forschungsdekan des Sydney Conservatorium of Music und Leiter des Forschungsprojekts „Schock des Alten: Die Klänge des Belcanto neu entdecken“.
Im Anschluss an das Programm findet eine kurze Fragerunde statt.
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