Tempel der Begierde
Überblick
Karma Dance präsentiert „Temple of Desire“, eine visuell beeindruckende Tanzperformance, die alte indische Kultur mit zeitgenössischen queeren und trans* Erzählungen im legendären Sydney Opera House verbindet.
„Temple of Desire“ präsentiert 20 Tänzer*innen südasiatischer Herkunft und eine*n trans* Schauspielerin*in of Color. Die Performance erkundet kulturellen Verlust, postkoloniales Trauma, sexuelle Befreiung und deren Auswirkungen auf queere Rechte, Frauenrechte und die Erfahrungen von Trans*innen.
Inspiriert von ihrer Ausbildung im klassischen indischen Tanz Bharatanatyam entdecken die Tänzer*innen eine vorkoloniale Welt wieder, in der das Göttliche und das Sinnliche in Pracht und Kraft verschmelzen. Eine Welt voller Lebensfreude, in der Genuss und Freude nicht verboten sind, sondern Wege zur Befreiung eröffnen.
Diese bahnbrechende Produktion thematisiert die historische Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Beziehungen im vorkolonialen Indien und stellt sie den Auswirkungen der Gesetze der Nachkolonialzeit gegenüber. Durch die Neuinterpretation traditioneller Elemente des Bharatanatyam mit moderner Kleidung und innovativer Choreografie will „Temple of Desire“ das Publikum fesseln und herausfordern – insbesondere jüngere Generationen und alle, die sich für experimentelle und subversive Kunstformen interessieren.
Prächtig und unmissverständlich queer, ist „Temple of Desire“ eine inspirierende Reise, die alternative Geschichtsschreibungen und befreiende Zukunftsvisionen einlädt. Voller Tradition, aber gleichzeitig subversiv und ungebunden, führt uns das Stück zu einem Ort der Schönheit, Euphorie, Freude und tieferen menschlichen Erkenntnis.
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